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  Theaterleid Deching
Schloss

Stück 2012: Da Rauberpfaff

Ein Zufall verhilft dem Räuberhauptmann " Raubhauser Gust" zu einem ungewollten Berufswechsel: Er wird zum neuen Pfarrer von Deching!
Die Rauberhur " Rothen Res" wird zur Pfarrersköchin und sein Kumpane " Hetzinger Jackl" raubt die geldigen Honoratioren des Dorfes aus, während sie ahnungslos bei Gust in der Sonntagsmesse sitzen. Schon bei der Begrüßung des neuen Pfarrers scheinen die Dorfbewohner von diesem Rollenwechsel nichts zu bemerken. Der Bürgermeister und der hiesige Bräu sind vom neuen Pfarrer begeistert, sie sehen in ihm ein Instrument ihrer Machtgier. Die Großbäuerin Severa Kupplinger versucht ihn als Kuppler zwischen ihrer etwas zurückgebliebenen Tochter Annamirl und dem Sohn vom Bräu zu mißbrauchen.
Für die Gemeinde ? Siachlerin ist der neue Pfarrer wie geschaffen, "Hauptsach, er is schön". Auch der Schlucker ist zufrieden, sein "Meßweinabkommen" mit dem alten Herrn Pfarrer hat weiterhin Bestand. Sogar der Dorfgendarm erweist sich mit seinem buchstäblichen "kriminalistischen Instinkt" als hilfsbereit, indem er dem Pfarrer einen möglichen Fluchtweg, die verschlossene Kirchentür, aufsperrt.
Nur mit dem Mesner hatten die drei nicht gerechnet, er hat die Kirche nämlich schon fürs Abendgebet aufgesperrt, "die Gemeinde wartet bereits". Aber trotz einiger verständlicher Pannen beim Anlegen des Meßgewandes oder während der Messe, kommt man Gust nicht auf die Schliche. Ganz im Gegenteil, im Beichtstuhl geht nun so manches Schwarzgeld in die kirchliche Obhut über. Langsam findet Gust an seiner neuen "Aufgabe" Gefallen, denn er ist beliebt bei den Leuten und genießt deren Vertrauen. Nur einen konnte er nicht überzeugen, denn der "ist dazu schon viel zu lange Mesner " Daß Gust nicht wie viele andere Rauber seiner Zeit gevierteilt wurde, verdankt er dem Umstand, daß auch der Mesner eigene Interessen zu seinem Vorteil vertritt...


Umfeld:
Wie gewohnt wurde für diese Theateraufführung unser Schloßinnenhof wieder umfangreich umgestaltet, um für unsere Besucher ein angenehmes Ambiente zu bieten.
Für die Unterhaltung in den Pausen sorgte unsere Kolping- Blaskapelle.
Für Speisen und Getränke war bestens gesorgt - Für die Bewirtung sorgte der "Kulturverein Töging" und einige freiwillige Helfer.
Für Ihr Kommen, liebe Zuschauer, bedanken sich die Theaterleid Deching.

Bilder aus der Aufführung "Der Rauberpfaff"

Die Räuberbande auf der Lauer Auf der rechten Nebenbühne - Die Räuberbande auf der Lauer



Die Honoratioren des Dorfes erwarten den neuen Pfarrer, in dessen Rolle aber der Räuberhauptmann Raubhauser Gust geschlüpft ist. Dorfhonoratioren erwarten neuen Pfarrer



Der Schlucker tritt auf Der "Schlucker" möchte, das sein "Messweinabkommen" weiterhin Bestand hat.



Auf der linken Nebenbühne spielt sich eine typische Friedhofsszene ab. Auf dem Friedhof



Beim Beichten Der Dorfwirt beim Beichten



Der Räuber Jackl erkundigt sich ob der "Raubhauser" als Pfarrer und die "Rothe Res" als seine Pfarreköchin nicht aufgeflogen sind. Der Jackl kommt



Die Lichterprozession Zu jedem anständigen Kirchenjahr gehört auch eine Lichterprozession.



Der Raubhauser Gust hält seine erste Predigt Raubhauser bei der Predigt



Alle Schauspieler - Schlussbild Alle Schauspieler beim Abschlussbild auf der Bühne


Die Kolpingkapelle Töging sorgte in den Pausen für die Musikalische Unterhaltung der Zuschauer.
In diesem Jahr feiert die Kolpingkapelle Ihr 40 jähriges Bestehen.
Kolpingkapelle Töging


Das Publikum Die wichtigsten Personen bei jedem Theater - Das Publikum
Die Theaterleid Deching sagen ein herzliches "Vergelts Gott" an unsere zahlreichen Zuschauer.

Regie: Wolfgang Ibel, Wolfgang Weigl
Aktive: mehr als 20 Vor und Hinter der Bühne

Update 19. Jul. 2012